Veranstaltungen

10.11.2018, 16Uhr European Balcony Project

Europaweit findet in einer Vielzahl von Theatern zeitgleich das »European Balcony Project« statt. Seien Sie dabei und rufen Sie mit uns die Europäische Republik aus! Nach der Ausrufung tagt der »Salon in Gesellschaft« – abends stoßen wir im Nachbarhaus auf ein postnationales Europa an!

16:00 Ausrufung der Europäischen Republik

Nehmen Sie an der Ausrufung der Europäischen Republik teil, werden Sie Bürger*in der Europäischen Republik!

16:30 Salon in Gesellschaft

In den ersten Minuten der europäischen Republik bietet der »Salon in Gesellschaft« Raum für postnationale Träume: Befinden wir uns fortan in einer aufgeklärten, sozialeren Union oder in verklärten Regionen mit neuen Grenzen? Ein Auf- oder Abbau demokratischer Strukturen?

Mit Marie Rosenkranz, Alexander Somek

Marie Rosenkranz arbeitet im Team von Ulrike Guérot für das »European Democracy Lab«.
Alexander Somek ist Professor am Institut für Rechtsphilosophie der Universität Wien

Moderation: Jana Vetten

Anschließend
18:30 Party im Nachbarhaus

Musik nicht von dieser Welt mit Lucia (Better Days), Rovan (Dead Mall Radio) und Ernest & Amadeo (hours).

Vergangene Veranstaltungen 

28.06.2018 Baba Wir Machen Sommer 

Lasst mit uns die Saison ausklingen
 
mit
 
Musik
&
Negroni
 
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Der Salon in Gesellschaft verabschiedet sich in den Sommer und freut sich auf einen letzten gemeinsamen Abend vor der Pause. Feedback, Themenvorschläge und Buchempfehlungen sind herzlichst erwünscht – Pinnwand und Box warten darauf, befüllt zu werden.
28.06.2018, 19:30 Schauspielhaus Wien

03.06.2018 No Need To Argue?

Lasst uns über damals und heute reden

mit

Renata Schmidtkunz
Laura Wiesböck
Karl Öllinger

Moderation: Jana Vetten

Ort: Museumsquartier – q21 – Raum D
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“1968 fing der Planet Feuer”, sagte Daniel Cohn-Bendit. Einen Planeten der Feuer fängt, das sieht man heute nur mehr selten. Narzissmus, Pragmatismus und ein Mangel an Widerständigem sind beliebte Zuschreibungen für die Folge-Generationen der 68er-Bewegung. Stimmt der Befund? Wenn ja, was hindert Menschen heute an kritischen Positionen und kontroversen Auseinandersetzungen? Wie prägen die Protagonisten von damals noch heute unser Verständnis von politischer Einmischung?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Journalistin Renata Schmidtkunz, die Soziologin Laura Wiesböck und den Politiker Karl Öllinger eingeladen.

Eine Kooperation von VIS Vienna Shorts und Salon in Gesellschaft

 

 16.05.2018 Unter Dem Pflaster Liegt der Strand

Lasst uns über die Stadt reden

mit

Brigitte Felderer
Christoph Laimer
Kathrin Herm

Moderation: Jana Vetten
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Wem gehört die Stadt? Eine altgediente Frage, aktueller könnte sie jedoch nicht sein. Viele Städte sehen sich einer Wachstumsdynamik ausgesetzt, die sich zwischen Profitinteressen und heterogenen Ansprüchen der BewohnerInnen an die Stadt entfaltet. Nutzungskonflikte, Privatisierung und Platzmangel sind gegenwärtig. Gesellschaft konstituiert sich durch Öffentlichkeit, Demokratie basiert auf einem gemeinsamen Gespräch darüber, wie wir leben wollen. Wo sind heute angesichts zunehmender Fragmentierung und Privatisierung die hierfür notwendigen Räume? Welche Funktionen muss der Stadtraum erfüllen um eine demokratische (Stadt-) Gesellschaft zu fördern. Welche Rolle spielt die Stadtplanung bei der Herstellung demokratischer Räume und wie wirken Kunst und Aktionismus?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Kulturwissenschafterin Brigitte Felderer, den Chefredakteur der dérive – Zeitschrift für Stadtforschung Christoph Laimer und Regisseurin Kathrin Herm eingeladen.
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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhaus Wien und Salon in Gesellschaft


27.03.2018 Salon in Gesellschaft mit Florian Klenk

Moderation: Valerie Uhlmann

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Von der Causa Hypo bis Grasser, von Eurofighter bis BVT: Verwirrspiele um Fakten, undurchsichtige Knäuel aus politischen Machtkalkülen und komplexe juristische Fragestellungen sind Bestandteile vieler der kleineren und größeren Staatsaffären. Demokratische Gemeinwesen basieren jedoch auf informierten BürgerInnen und deren Möglichkeit auf Machtmissbrauch entsprechend reagieren zu können. Wie kann Kontrolle über die Mächtigen heute sichergestellt werden? Welchen Beitrag kann der unabhängig agierende investigative Journalismus leisten?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Journalisten Florian Klenk eingeladen.
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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhaus Wien und Salon in Gesellschaft.

 

13.02.2018 Does The Net Work

Lasst uns über das Internet reden

mit

Corinna Milborn
Moritz Riesewieck
Thomas Lohninger

Moderation: Jana Vetten
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Die Tage des Internets als emanzipatorisches Projekt scheinen vergangen. Noch im arabischen Frühling zeigte sich seine revolutionäre und demokratisierende Kraft, während heute Fake News, Hate Speech und durch Algorithmen erodierende Meinungsbildungsprozesse den Diskurs über das Internet im Zeitalter der Plattformen beherrschen. Die Gate-keeper-Funktion von Facebook, Google und Co stellt viele der bisher „funktionierenden“ gesellschaftlichen und ökonomischen Prozesse radikal in Frage. Wie verändern sich Demokratie und Gesellschaft im digitalen Zeitalter? Und welche Gestaltungsmöglichkeiten braucht es?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft Corinna Milborn, Thomas Lohninger und Moritz Riesewieck eingeladen.
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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhaus Wien und Salon in Gesellschaft.

08.01.2018 Hol’ Den Vorschlaghammer!

Lasst uns über große Ideen reden

mit

Peter Engelmann
Barbara Toth
Kurt Appel

Moderation: Jana Vetten
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Die Moderne ist tot. Vielleicht auch nur untergetaucht. Für einige ist das ein politischer und kultureller Albtraum. Andere sehen darin eine Befreiung aus dem Druckkochtopf der Großentwürfe: Utopien ohne böses Ende. Gegen die postmoderne Beliebigkeit hat jüngst Emanuel Macron seine Stimme erhoben: “Wenn man so will, war die Postmoderne das Schlimmste, was unseren Demokratien passieren konnte. Diese Idee, man müsse alle großen Erzählungen dekonstruieren, kaputt machen, ist keine gute.“ Er fordert neue visionäre Narrative. Führt dies zu einem Ende der radikalen Dekonstruktion? Kommt es zu einer Rehabilitierung des Politischen an sich? Oder wird hier einer idealisierten Reinheitssehnsucht mit Tendenz zur Totalisierung das Wort geredet?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Verleger und Philosophen Peter Engelmann, die Journalistin und Autorin Barbara Toth sowie den Theologen Kurt Appel eingeladen.
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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhauses Wien und Salon in Gesellschaft.

18.12.2017 Punsch und Politik mit Überraschungsgästen

20.11.2017 Aus Meiner Festung Seh‘ Ich Nach Draußen 

Lasst uns über Identität(en) reden

mit 

Ilija Trojanow
Walter Gröbchen

Moderation: Jana Vetten
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Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise wurde eine Debatte wiederbelebt, die als längst überwunden galt: Sie dreht sich etwa um Begriffe wie Leitkultur, Gemeinschaftsbildung, Regionalität und Heimat. 
Abseits der Diskussion über Regeln und Gebote zeigt sich aber auch zunehmend die Lust an einer künstlerischen Aneignung von Folklore und Tradition, am Spiel mit eigenen und fremden Verankerungen des Selbst. Einerseits erscheint im Zeitalter von Migration und Globalisierung die kulturelle Vielfalt mehr denn je ein konstitutives Element europäischer Gesellschaften zu sein. Andererseits wird eine globale Einheitskultur als Bedrohung und Entwurzelung wahrgenommen. 
Wir fragen im Anschluss daran: Ist ein leitendes Narrativ für das gesellschaftliche Zusammenleben überhaupt sinnvoll? Besteht dieses zwangsweise in einfältiger Identifikationsbemühung, Grenzziehung und regressiver Abwehrhaltung oder möglicherweise auch in vielfältiger Globalität?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Autor Ilija Trojanow und den Musikverleger Walter Gröbchen eingeladen.
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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhauses Wien und Salon in Gesellschaft.

10.10.2017 I‘m A Cyborg, But That‘s OK

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Lasst uns über Transhumanismus reden

mit

Sarah Spiekermann
Stefan Lorenz Sorgner
Marlies Wirth

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“Die Grenze, die gesellschaftliche Realität von Science Fiction trennt, ist eine optische Täuschung“, notierte Donna Haraway in ihrem 1984 erschienenen A Cyborg Manifesto. Ray Kurzweil, Chefingenieur bei Google, hat das Ende des Todes für 2030 ausgerufen. Herbeigeführt durch Computer, durch die Veränderung und Überwindung des menschlichen Körpers. Die transhumanistische Bewegung, zu deren Protagonisten Haraway und Kurzweil gehören, basiert auf einem visionären Bild der Gesellschaft, in dem gewohnte Grenzen zwischen Mensch und Technik, Materialität und Immaterialität, Rationalität und Irrationalität in Auflösung begriffen sind. Handelt es sich dabei tatsächlich um ein emanzipatives Projekt, das auf die Befreiung der Menschen abzielt und egalitär wirkt? Oder stimmen die Befürchtungen der Kritiker im Sinne von „der Mensch schafft sich ab“? Was bedeuten im Zeitalter des Body- und Human-Enhancement Begriffe wie Gemeinsinn und Demokratie?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern hat der Salon in Gesellschaft die Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann, den Philosophen Stefan Lorenz Sorgner sowie die Kuratorin Marlies Wirth eingeladen.


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Im Anschluss lädt die wunderbare Bar des Schauspielhauses zu Drinks und Diskurspop.

Eintritt frei!

Eine Kooperation des Schauspielhauses Wien und Salon in Gesellschaft.

28.09.2017 Was Machst Du So?

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Lasst uns (nicht) über Arbeit reden

mit

Katharina Mader
Johannes Ponader
Michael Hirsch

Moderation: Jana Vetten

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Noch hat die Arbeit eine existenzielle Bedeutung in unserer Gesellschaft: Sie stellt nicht nur eine ökonomische Grundbedingung für die materiellen Lebensgrundlagen dar, sondern generiert auch maßgeblich immaterielle Werte wie Sinn, Anerkennung und gesellschaftliche Integration. Die Frage „Was machst du so?“ ist Ausdruck eines Imperativs, der die Erwerbsarbeit als idententitätsstiftendes Merkmal in den Mittelpunkt rückt. Tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt, wie permanente Beschleunigung und exponentiell verlaufende technologische Entwicklungen, stellen die bisher so dominante Rolle der Arbeit radikal in Frage. Was kann eine Gesellschaft zusammenhalten, die nicht mehr derart stark durch die Integrationskraft der Arbeit strukturiert wird? Was können neue Sinnressourcen und Formen der Anerkennung sein? Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen bei der Beantwortung dieser Fragen helfen?

Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Ökonomin Katharina Mader, den Mein Grundeinkommen-Mitbegründer Johannes Ponader und den Philosophen Michael Hirsch eingeladen.

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Die Diskussion ist Teil der Wienwoche 2017 – Arbeit am Müßiggang in Kooperation mit dem Arbeitskreis für Müßiggang.

05.06.2017 Who You Gonna Trust?

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Lasst uns über Vertrauen sprechen

mit

Philipp Blom
Helen Yanovsky
Markus Brunner

Moderation: Jana Vetten

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„Man kann nicht nicht vertrauen“, lautet eine These von Gewaltforscher Jan Philipp Reemtsma. Um als soziale Wesen funktionieren zu können, unterstellen wir täglich Normalität. Wir vertrauen auf die Sicherheit vor Gewalt und Terror, das Funktionieren von staatlichen Strukturen und den Bestand von sozialen Beziehungen. Der Salon in Gesellschaft will die Rolle des Vertrauens näher beleuchten. Was passiert, wenn das Vertrauen in Vereinbarungen und Gesetze zu bröckeln beginnt? Woher kommt das wachsende Misstrauen gegenüber politischen Institutionen?

Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft und das Vienna International Shorts den Historiker und Autor Philipp Blom, die Filmemacherin Helen Yanovsky und den Sozial-Psychologen Markus Brunner eingeladen.

 

16.05.2017 Old World Underground, Where Are You Now?

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Anti Anti

mit

Marie Christin Rissinger
Philipp Ikrath
Martin Blumenau

Moderation: Jana Vetten

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Gegen-, Sub- und Jugendkultur sind Begriffe, die wie aus der Zeit gefallen scheinen. 40 Jahre nachdem die Sex Pistols „Anarchy in the UK“ ausgerufen haben, könnte nur mehr der „Business Punk“ übrig sein. Der britische Dokumentarfilmer Adam Curtis meint, dass der Imperativ der Selbstverwirklichung in der heutigen kapitalistischen Ordnung keine Rebellion mehr hervorbringen mag, sondern vor allem neue Märkte erschließt. In diesem Sinne werden neue Codes umgehend vereinnahmt und als Mittel zur Selbstdefinition im Eigenmarketing verwendet. Stimmt dieser (kultur-)pessimistische Befund? Und wo sind im Zeitalter der Selbstoptimierung die Räume, in denen (junge) Menschen kulturell und politisch experimentieren, scheitern und an Gegenentwürfen bauen können?

Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Künstlerin und Aktivistin Marie Christin Rissinger, den Jugendforscher Philipp Ikrath und den Journalisten Martin Blumenau eingeladen.

 

 

18.04.2017 Boys Don’t Cry

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Lasst uns über Männer reden

mit

Maria Sagmeister
Ali Kalfa
Ranthild Salzer

Moderation: Jana Vetten

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Der Mann sei in der Krise. Zahlreiche gesellschaftliche Herausforderungen sind auch als Krisen der Männlichkeit lesbar. Von „male bashing“ über den ‚angry white man’ bis hin zu den Emanzipations- und Modernisierungsverlierern kursieren Ideen und Begriffe, die eines hervorstreichen: Was und wie ein Mann ist, sorgt für Diskussionen. Einerseits – wie etwa von Autor Jack Urwin vertreten – werden traditionelle männliche Stereotype für Gewalt und Aggression verantwortlich gemacht. Vorbilder und Strategien im Umgang mit Emotionen fehlen, so die These. Andererseits wird beklagt, dass der Verlust von klassischen Rollenbildern einen destabilisierenden Effekt auf die Gesellschaft nach sich zieht. Der Salon versucht ein differenziertes Bild zu zeichnen und fragt nach alten Privilegien und neuen Herausforderungen: Wie entstehen Bilder von Männlichkeit? Welche Rolle spielt die (Pop-)Kultur und die Sozialisation?

Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Juristin Maria Sagmeister, den Pädagogen Ali Kalfa und die Anglistin und Kulturwissenschafterin Ranthild Salzer eingeladen.

 

 

21.03.2017   Wer F*ckt Wen?

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Lasst uns übers Reden reden
 
mit
 
Elisabeth Holzleithner
Sergej Seitz
Michael Fleischhacker
Moderation: Jana Vetten
 
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Die sogenannte Political Correctness ist nicht erst seit Gestern zum Kampfbegriff verkommen, sondern war von Beginn an Gegenstand massiver Kritik. In der Nachbetrachtung der jüngsten Erfolge von rechtspopulistischen Parteien setzt sich allerdings in immer weiteren Kreisen die Einsicht durch, als habe “die Political Correctness” durch Sprechvorgaben einen gesellschaftlichen Überdruck verschärft. Der IV. Salon in Gesellschaft versucht etwas Klarheit in das Dickicht der üblichen Diskursverläufe zu bringen. Handelt es sich bei der PC, um ein notwendiges auf Inklusion ausgerichtetes reformistisches Programm, das mit seinen Feinjustierungen endlich einer demokratischen Gesellschaft würdig ist? Oder zeugen die Mechanismen der PC von einem totalitären Geist, die darüber hinaus die grundlegenden Probleme und Debatten unangetastet lassen?
 
Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Rechstphilosophin und Juristin Elisabeth Holzleithner, den Journalisten und Autor Michael Fleischhacker und den Sprachphilosophen Sergej Seitz eingeladen.
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17.01.2017   Arbeit Ist Ein Schöner Beruf

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Lasst uns über Arbeit reden

mit

Carina Altreiter
Gabriele Michalitsch
Niko Alm
Klaus Firlei

Moderation: Jana Vetten

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Den III. Salon in Gesellschaft widmen wir jener paradoxen Welt, die wir Arbeit nennen. Arbeit soll uns ausfüllen, soziale Anerkennung bringen und identitätsstiftend wirken; ein Versprechen, an das immer weniger Menschen glauben. Es entstehen zunehmend prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Ich-AGs, die scheinbar mehr Zwang ausüben, als dass sie uns befreien. Welche Arbeitsbegriffe- und Konzepte liegen unserer Gesellschaft zugrunde? Welchen Stellenwert soll Arbeit zwischen Selbstbestimmtheit und Erwerbszwang in Zukunft haben?


Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft die Soziologin Carina Altreiter, die Politikwissenschafterin und Öknomin Gabriele Michalitsch, Unternehmer und Politiker Niko Alm und Arbeits- und Sozialrechtsexperte Klaus Firlei eingeladen.

 

 

 

10.12.2016   Du Und Deine Welt

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Lasst uns über Demokratie reden

mit

Lena Doppel
Bernhard Heinzlmaier
Matthias Traimer

Moderation: Jana Vetten

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Der II. Salon in Gesellschaft widmet sich der zunehmenden gesellschaftlichen Fragmentierung. Moderne Informationstechnologien führen zunehmend zu verbarrikadierten sozialen Systemen. Dabei gerät der persönliche News-Stream leicht zur Bestätigung der eigenen Meinung. Das fördert abgegrenzte, in gewisser Weise autistische Sichtweisen auf die Welt. Selbst krude Verschwörungstheorien werden dabei in Form permanent sich selbst bestätigender Konsense zur Wahrheit erhoben.

Was bedeuten diese Beobachtungen für demokratische Meinungsbildungsprozesse? Wie fragmentiert und ausdifferenziert können Gesellschaften sein, um weiterhin ein Mindestmaß an Gemeinsinn zu generieren? Stellt die Informationsbereitstellung, wie sie etwa durch Massenmedien wie den öffentlich-rechlichen Rundfunk und die Presse sichergestellt wird, eine notwendige Voraussetzung für die Demokratie dar oder sind die neuen Medienwelten geradezu paradigmatisch ein “marketplace of ideas”? Steht die Fragmentierungskritik für eine “Heile-Welt”-Romantik oder ist sie doch eine sinnvolle Antwort auf gesellschaftliche Zerissenheit?

Diese und andere Fragen diskutieren wir mit dem Soziologen und Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, der Autorin und Universitätslektorin am Institut für Puiblizistik der Universität Wien Lena Doppel und dem Leiter der Medienabteilung des Verfassungsdienstes im Bundeskanzleramt Matthias Traimer.

 

 

12.11.2016   On A Good Day You Can See The End From Here

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Lasst uns über Demokratie reden

mit

Philipp Blom
Barbara Toth
Tobias Schuster

Moderation: Simone Grössing
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Der I. Salon in Gesellschaft widmet sich einer Standortbestimmung des Gemeinwesens, der Demokratie. Vom Brexit-Referendum bis zur österreichischen Präsidentschaftswahl, von den Schwedendemokraten bis zur Alternative für Deutschland: Die politischen Landschaften der EU-Mitgliedstaaten werden zusehends mit Populismus und Identitätspolitik konfrontiert. In Ostmitteleuropa stehen nativistisch-populistische Kräfte an der Staatsspitze. Befinden wir uns am Weg in die illiberale Demokratie? Und warum nochmal genau wäre das beklagenswert?

Um diese und andere Fragen zu erörtern, hat der Salon in Gesellschaft den Autor und Historiker Philipp Blom, die Journalistin und Leiterin des Politik-Ressorts des Falters Barbara Toth und den leitenden Dramaturgen des Schauspielhauses Wien Tobias Schuster eingeladen.